Unsere Einschätzung
Das Modell macht genau eine Sache richtig, und die zählt: legal auf die Straße zum kleinstmöglichen Preis. Dafür verzichtet man auf alles andere — auf einen bekannten Markennamen, auf Federung, auf Reichweite jenseits der Kurzstrecke. Die 30 km Nennreichweite bedeuten im Alltag eher 18 km, was für den Weg zur Bahn oder eine Runde durch die Innenstadt reicht, für mehr aber nicht.
Wer einen günstigen Zweitscooter für die letzte Meile sucht oder erst einmal ausprobieren möchte, ob E-Scooter-Pendeln überhaupt zum eigenen Alltag passt, bekommt hier den preiswertesten legalen Einstieg. Wer dagegen täglich längere Strecken plant, sollte die paar Hundert Euro mehr in ein Modell mit echter Reichweite investieren — sonst ärgert man sich schnell über das ständige Nachladen.
Bedenken Sie außerdem die Folgekosten: Für die Straßenzulassung brauchen Sie jährlich ein Versicherungskennzeichen, und ein Helm ist zwar keine Pflicht, aber dringend zu empfehlen. Beim ohnehin knappen Preis dieses Modells fallen solche Posten prozentual ins Gewicht — rechnen Sie sie von Anfang an ein.
Einordnung anhand der Hersteller- und ABE-Daten. Wir führen keine eigenen
Fahrtests durch.