Worauf Sie in dieser Preisklasse achten sollten
In dieser Preisklasse zählt vor allem eines: die Straßenzulassung. Ein Scooter ohne ABE ist zwar oft günstiger, darf aber nie auf öffentlichen Wegen fahren. Achten Sie außerdem auf die realistische Reichweite — die Herstellerangabe erreichen Sie im Alltag selten. Mit dem Reichweiten-Rechner schätzen Sie Ihren echten Wert ab.
Günstige E-Scooter sparen meist an denselben Stellen: kleinere Akkus (also weniger Reichweite), Vollgummi- oder Wabenreifen statt Luftreifen (pannensicher, aber härter) und einfachere Bremsen. Das muss kein Nachteil sein — für kurze Pendelstrecken auf glattem Asphalt ist ein Einsteiger völlig ausreichend. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, worauf Sie verzichten, und nicht ausgerechnet bei der Zulassung sparen.
Prüfen Sie vor dem Kauf drei Dinge: Hat der Scooter eine ABE und damit ein Versicherungskennzeichen? Passt die Zuladung zu Ihrem Gewicht? Und reicht die realistische Reichweite für Ihre Strecke — also rund 60 Prozent der Laborangabe? Wenn diese drei Punkte stimmen, bekommen Sie auch im Budget-Bereich einen alltagstauglichen Roller.